zeichen vieles anderir Guten. Er war heitcr und an-genehm in Gesellschaft, und genoß als eine Erholungnach seinen anhaltenden Arbeiten den Umgang ver-ständiger Menschen, bei.welchen er auch stets wohlaufgenommen und gcschäzt war. Und wo es sich fand,daß eine vorwizige Neugierde sich in ernste Dinge mi-schen wollte, konnte er sie mit einem sinnreichen Scherzleicht ablenken. Er war ein rechtschaffener Staats-diencr, der seinen AmtS-Pslichten treu oblag. Waser als StaatSdicncr allein versäumte, war, daß er sichniemals meldete bei Dicnstcrledigungcn. Nachdem ergegen seine Erwartung zu einem ansehnlichen Amtebefördert war, war er auch während all seiner Dienst-zeit damit zufrieden: und als seine andere Beschäfti-gungen ihm nicht mehr erlaubten, genug Zeit aufseinAmt zu verwenden, wollte er lieber ohne Dienst scpn,und begnügte sich, bis an seinen Tod den Titel zuführen, für den er 31 Jahre gedient hatte."*)
So haben wir denn Swedenborg, während er ausseiner vierjährigen Reise begriffen ist, näher kennengelernt, und können unö von seiner Persönlichkeit nichtanders als mit Achtung erfüllt sehen, welche auchdurch seine Verirrungcn, als welche wir einen großenTheil seines spätem Lebens und Wirkcnö ansehenmüssen, nicht geschwächt wird.
Von seiner -1jährigen Reise zurückgekehrt, gab erdas Ergebniß seiner Erfahrungen in einer Reihevon Schriften heraus, worunter die ooconomialeznl animoli» (Uontl. 1740 — 41.) und dasi-LFnuin snlmalL (Bd. 1 und 2, Haag 1744.
') Bei Tafel S. 27.