Z9Z
schanztcs Lager auf dem Zsclbcrge konnte(i. Nov.) einem stürmenden Angriffe nichtwiderstehen. Nach einiger Zeit (29. Zan.1810) wurde auch Andreas Hofer, der einengeschlossenen Vergleich nicht gehalten hatte,in seinem einsamen Zufluchtsorte gefangengenommen, und nach Mantua gebracht,wo er, nach dem Ausspruche eines Kriegs-geeichtes, (19. Febr.) erschossen wurde.
Alle diese Empörungen hatten also nichtden Erfolg gehabt, den sich die östreichischePcirthep von denselben versprach. Der Ge-fahr, ganz vernichtet zu werden, war zwarOcstrcich entgangen; aber es sah doch keinezuverlässige Hoffnung, den Krieg mit Frank-reich auf eine vortheilhaftc Weise zu er-neuern. Schon mit der französischen Machtmehr als zu sehr beschäfftigt, hatte es auchdas unangenehme Gefühl, von seinem ehe-rnahligen Bundesgenossen, dem russischenKaiser Alexander, sich feindlich behandelt zus-hen. Dieser erklärte (schon am 28. April)daß seine Verhältnisse mit Ocstrcich, desEinfalls in das Hcrzogthum Warschau we-gen, aufgehoben waren. Im Iuny rückte
die