Druckschrift 
23 (1812)
Entstehung
Seite
392
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sie sich, mit Zurücklassung vieler Todtcn, Ver-wundeten und Gefangnen, zurückziehen muß-ten. Durch das Beyspiel der Tyroler auf-gemuntert, zeigten sich auch die Vorarlbcrsgcr, die schon seit dem May im Aufstandebegriffen waren, und einen D. Schneiderzum Anführer hatten, sehr thälig, nicht nurihre eigne Freyheit zu behaupten, sondernauch die benachbarten Schwaben zur Teil-nahme an ihrem Frcyhcitskampfe zu reihen.Der König von Wirtemberg traf jedoch sogute Maßregeln, daß seine durch Bürger-,garden, Forstbedicnten und Freywillige ver-stärkten Soldaten, in Verbindung mit Fran-zosen und Bayern, die weitere Ausbreitungdieser Unruhen kraftvoll verhinderten. DieTyroler mußten, als Napoleon sich mitFranz ausgesöhnt hatte, zur. Unterwerfungzurückkehren. Von Norden her rückten(Ott. 1809) Franzosen und Bayern, unterdem Befehl des Kronprinzen, und des Ge-nerals Drouet, von Süden her Franzosenund Italiener, angeführt von Paraguayd'Hilliers, ein. Die tyrolischen Znsurgen-ten waren jetzt selbst auf ihren steilen Ber-gen nicht mehr sicher. Selbst Hofers ver-schanz-