Druckschrift 
23 (1812)
Entstehung
Seite
342
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fcn von Metternich, über die Absichten deröstrcichischcn Bewaffnung, in ein lebhaftesGespräch verwickelte. Indessen schien erdurch die Erklärungen des östreichi scheu Ho-fes so beruhigt, daß er kein Bedenken trug,die große Armee in Preußen, von welcher(im Ott.) schon der größte Theil nach Spa-nien marschiert war, bis auf die Besatzun-gen in einigen prcussischcn Festungen, völ-lig aufzulösen, das; er den Fürsten des rhei-nischen Bundes erklären ließ, daß der Bundnicht mehr bedroht werde.

Napoleon schien nicht nur wegen einesöstreichischcn Angrisses beunruhigt; er sah viel-mehr denselben mit aller Gewißheit voraus;aber er war vielleicht auch überzeugt, daßOcstrcich ihm Zeit lassen würde, der Er-oberung Spaniens und Portugals erst kräf-tig vorzuarbeiten. Er sah daher diesenZeitpunkt kaum sich nahen, als er zn demKriege mit Oestreich schon VorbereitungenMachte. Schon zu Anfang des Februars(1809) erhielten die Fürsten des rheinischenBundes, von dem Fürsten Primas, unddem Herzog von Nassau, die Aufforderung

ihre