Druckschrift 
23 (1812)
Entstehung
Seite
341
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Z4r

an dem Kriege gegen Frankreich zu bestim-men, war also höchst unsicher. Man konn-te mit Recht eher eine feindliche Behand-lung desselben befürchten. Die englische,Hülfe konnte sich nur jenseits der Pyrenäen,,oder in Holland, wirksam zeigen. Destomehr aber rechnete Oestrcich auf die Gesin-nungen der über die französische Herrschaftunzufriedenen Deutschen, rechnete es aufseine eigne, noch immer sehr furchtbareMacht. Um feinen- Streitkräften eine nochgrösiere Ausdehnung zu geben, beschloß esschon in Zun des vorigen Jahres (1808)eine große Nationalmilitz, oder eine soge-nannte Landwehre, zu errichten. Dieseverschaffte ihm den Vorthcil, die Zahl seinerStreiter, ohne eine beträchtliche Vergröße-rung seines Kricgsaufwaudes, zu vermehren.Diese neue Bewaffnung zog jedoch so balddie Aufmerksamkeit der französischen Regie-rung auf sich, daß schon zu Ende des fol-genden Monaths (Julius) deswegen Vor-stellungen gemacht wurden, daß Napoleonselbst, bcn der feycrlichcn Aufwartung anseinem Geburthsfeste (15. Aug. 1808) sichmit dem östreichischcn Gesandten, dem Gra-fen