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23 (1812)
Entstehung
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ter seines Zöglings zweckmäßig zu bilden.Wie oft schreibt man jedoch das, was aufdie Rechnung der augebohrncn Anlagenkommen sollte, den Fehlgriffen der Erzie-hung zu! Das, worin sich FerdinandsCharakter noch etwas kraftvoll äusserte, warder von seiner Gemahlin, einer Tochter derKönigin von Neapel, ihm eingeflößte Haßgegen Frankreichs Beherrscher. Nur ihrTod (1806) verhinderte vielleicht den Aus-bruch einer geheimen Verschwörung, die denSturz des allmächtigen Günstlings, und dieAbsonderung von dem französischen Interesse,zur Absicht hatte.

Der regierende Minister Godoy war, inder Gunst der Königin, der Nächfolger ei-nes altern Bruders, den der Schwiegerva-ter der Königin, Karl III, noch entfernthatte. Seim Glück machte er wohl weni-ger durch sein vortreffliches Guitarrcnspicl,als durch seine schöne, mannliche Gestalt,durch sein lebhaftes, einnehmendes Wesen.Sein ehrgcitzigcs Bestreben wurde vom

Glücke

") Thei! xxii, S. -59.