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23 (1812)
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und Maynz gesammelt hatte, (l. Nov.) indas Land des Kurfürsten einrücken ließ; alser durch seinen Gesandten, St. Genest, vondem Kurfürsten verlangte, daß er seine Trup-pen entwaffnen, und alle Festungen räu-men sollte. Da außer Morticr auch derKönig von Holland, an der Spitze einesThciles der Nordarmce, sich der StadtKassel näherte, und da die Hessen nichtbcpsammcn waren; so schien ein Versuchdes Kurfürsten, sich mit Gewalt bey demBesitze seines Landes zu behaupten, zu ge-fährlich. Blos mit der Sorge für die Fort-schassung seines Schatzes beschäftigt, ent-fernte er sich von seiner Residenz in demAugenblicke, als die fremden Truppen ein-rückten. Die braven Hessen mußten dasGewehr strecken, und die Officicre, die dendem Kurfürsten geleisteten Eid nicht brechenwollten, wurden, als Kriegsgcfangne, nachFrankreich geschickt. Der DivisionsgeneralLagrange stellte sich an die Spitze der hessi-schen Regierung. Dieses Schicksat traf ei-nen Fürsten, der mit 24,000 Mann wohl-gcübtcn Truppen auf dem Kampfplatz^ er-scheinen konnte; dessen größtes Versehen

viel-