146
Vertrauen ihrer Soldaten verscherzten. Diese sounzweckmäßig zusammengesetzte Armee schlepp-te eine ungeheure Menge von Wagen UndPferden mit ins Feld. Der Ofstcicr wolltedie Bequemlichkeiten, die er in der Garni-son genoß, auch im Lager nicht entbehren;er schämte sich, gleich dem französischen Of-ficicre, neben seinem Zuge zu Fuße zu ge-hen. Die Verpflegung einer so großen Mengevon Pferden erforderte aber nicht nur großeVorräche, die wieder neue Wagen und Pferdenöthig machten, sondern trug auch zu denschleichenden Bewegungen der prcussischen Ar-meen das meiste bey.
Die Oberbefehlshaber dieser Armeen wa-ren zum Theil- Männer von großer Erfah-rung und Einsicht. Braunschweig, Hohcn-loh, Kalkreuth, Nüchel, Blücher gehörtenwenigstens zu den gepricscnstcn Feldherrender neuern Zeit. Aber der Herzog vonBraunschwcig, der als Erbprinz im sieben-jährigen Kriege manche Gcncralstalente be-wies, der aber schon während des FeldzugeSin Frankreich einen Theil seiner Lorbeereneingebüßt hatte, der besaß in seinem Alter
noch