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Kaisers, den Erzherzog Anton Victor, nichtnur zum Erzbischof von Cöln, sondern auchzum Bischof von Münster, wählten. DieseWahl geschah in Gegenwart eines kaiserlichenCommtssarius. Pceussen protestirte und dro<hete; die Höfe von Wien und Berlin gerie«thcn in einen heftigen Briefwechsel; indessentrat der Erzbischof die Negierung nicht an.
Prcussen, so wie fast alle deutsche Für-sten, die auf Entschädigung Anspruch mach-ten, die Verlust oder Vernichtung befürchte-ten, schickten Gesandten nach Paris, umauf dem Wege glücklicher Unterhandlungenihrem Ziele näher zu kommen. Der ersteCousul bekam dadurch eine vortreffliche Ge-legenheit, die Zahl seiner Bundesgenossengegen Osstreich zu vermehren. Aber auchRußland nahm an dieser Sache einen bedeu«den Antheil. Den Kaiser von Nußland ge-wann der König von Preussen für die Un-terstützung seines Vorthetls. Die beyden Mo-narchen hielten (vom io. bis 16. Zul. 1802)zu Memcl eine Zusammenkunft. So warddurch Frankreich und Rußland daS Schicksalvon Deutschland bestimmt.
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