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Schon vor mehrern Jahren (1796) warzu Paris ein Entwurf von Entschädigungendurch eingezogene geistliche Staaten gewachtworden. Der Urheber desselben war Malthicu, der, als ehewahliger hohenlohischerRarh und Obcrbcamle in Elsaß, zur Belkanntschaft mit dem deutschen Staatsrechtegelangte. Neubel hatte einiges in diesemEntwürfe abgeändert. Dieser Entwurf, derschon zu Nastadt vorgelegt worden war,paßte zwar nicht mehr auf die jetzige Lageder Dmge; indessen war doch unter den dieplomatischen Personen zu Paris niemand soin dieser Sache unterrichtet, als eben Malthieu, Chef der Ministcrialdivision der deutlschen Angelegenheiten. An diesen wies dalher Talleurand alle Gesandten der deutschenFürsten, nur die wichtiger» Verhandlungensich vorbehaltend. Die Gesandten der vor»nehmsten Fürsten hielten, unter dem Vorsitzevon Talleyrand, ordentliche Zusammenkünfte,denen anfangs auch der östrcichische Ministerbeywohnle. Als man aber auf die Erhalltung der geistlichen Kurfürsten (zu welchennun auch der Bruder des Kaisers gehörenwollte) keine Rücksicht nahm; als man dem
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