Druckschrift 
22 (1811)
Entstehung
Seite
312
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ZI2

Cvnsul an der deutschen EntschädigungssacheThrtl. Gleich nachdem der Luneviller Friedevon der deutschen Reichsversammlung ge«nehmigr worden war (z. März isioi) trugder kaiserliche Concommissarius von Hügelauf die Erörterung der Frage an, auf welcheArt das Reich an den Entschädigungen Theilnehmen sollte. Die Versammlung überließ(ZQ. April) diese Erörterung dem Kaiser,der sie jedoch (26. Zun.) ablehnte. VierWochen hernach (26. Jul.) übergab derfranzösische Gesandte Bacher eine Nore, inwelcher er den Wunsch setner Regierung,daß die Entschadigungssache beschleunigt wer«den möchte, zu erkennen gab. Aber auchdiese Note brachte das Geschäfte in keinenschnellern Gang. Nach sechs Wochen (14.Sept.) übergab Bacher eine zweyte Note.Seine Regierung, hieß es in derselben, seyüber die fortdauernde Verzögerung erstaunt,und sie fordere die Versammlung zu einementscheidenden Beschlüsse auf. Achtzehn Tagehernach (2. Ort.) erfolgte endlich «in Reichs«Machten, durch welches Maynz, Böhmen,Sachsen, Brandenburg, Bayern, der Hoch»und Deutschmeister, Wirtemberg und Hessen«

kassel.