und Herrschaften Kürchhaimb mitsambt sehr vilen derselbigenzue- und angeherigen terfer und flecken, der eben nicht wenigfeind, wie anch ist im zuegethailt worden die HerrschaftenSchmia, welche nicht wenig derfer und andere gueter in sichbegreifen und halten. Und nachdem I. gn. als ain f. undbayrischer rath, als anno 1598 auf 2. october erzherzogAlbertus aus den Niderlanden und sein hofgesiud und frauen-zimer zuvor nrit vilen wägen, manleseln und gueter, darmitseineu hochzeitlichen ehrntag mit des königs aus Hispaniatochter zu halten, und I. f. d. den tag hernach mit 38 post-pfärten und vilen fürnemen grasen, freyherrn und andere Herrnvom adl nach Augspurg ankamen, da ist im diser Herr MarxFugger und andere der Herrn Fugger mer entgegen geratennnd in sein bhausung eingelaitet und aufgenomen. Da istI. f. d. von einem erbarm rath der statt Augspurg 5 vaß wein,12 schaf habern, ain silber und vergült trinkgeschirr, so 2 maßgcfassen, mit 1909 goltgulden darinnen ligeut verehrt. Desandern tags ist er auf der post nach Prag geraist.
Der wolgeborn Herr Christof Fugger freyherr zu Kirch-perg und Weissenhoru ward der ander eheliche söhn vorgemeltsHerrn Hans Fuggers und der edlen frauen Elisabeth Nothaftin.Der ist geborn anno 1566 und gleicher weis durch seinen Herrnvatern mit seinen preceptores in den Teutschlands, Jtalia,Frankreich nnd Hispania nicht allaiu die stutia, sondern auchdie sprachen zu lernen, ist erwisen worden. Und nachdem diserHerr Christof Fugger 25 jar seines alters erraicht, da hat ersich mit der wolgebornen grafin Maria gräfin zu Schwarzeir-burg ehelichen verpflicht, und ward der einrit, Hochzeit undbeyschlaf in der stat Augspurg anno 1589 auf 24. april mit allerherrlichen und costlichen wollust gehalten. Diser Herr ChristofFugger der hat im selbsten ein herrliche und costliche behausungin Augspurg, auf dem rinter- oder Heymarkt gelegen, von denGreinerischen aberkanft, weliche behausung vor jarn die altenHerrn Ulrich und Georg die Fugger erkauft und von neuemauferpauen, wie dann vor augeu gescchen wierd, und ein zeitlang aus den hendeu der Fugger komen ward. DaselbstenI. gu. ein Haus- und Hofhaltung haben. Aber nach absterben
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