müessen. Weliches in zu grossem Unfall gebracht. Dise Hand-lung hat den gueten Herrn zu abgaug und schmelerung seineskaufhandels getrungen, dann er nicht lang nach endnng desrechtshandels mit tod verschiden. Da ist der erbfal mer mitbesen schulden dann mit gueten wahrn auf seine söhn gefallen.Airs disem unfal allem ist diser Fnggcrischer stamb von demrech sambt irer Handlung mit der zeit gar erloschen und ver-dorben und haben vil derselben kinder, wie zuvor gemelt,Handwerk lernen müessen, welicheu eben die Herrn Fugger vonder gilgen, weliche si in dem ansang verachtet, jederzeit täg-liche Handreichung und guete befürderung zue allen ehrn ge-than haben. In der behausung in Augspurg an den: wag-gnsslein gegell dem weülnlarkt') hat diser Herr Lucas Fuggerdes raths gewont, anvo 1480 von neuen erbaut, wie danndas wappen vor diser behausung herraussen ob der thnrgeschwellnoch gesechen wierd; weliches rech in ain schilt in stain ge-hauen ist. Er hat auch das einnemerambt 7 jar und denrath bei 24 jaru mit allen ehril besessen, /nmo 1439 ist ergeborn und ward die ganze zeit seines lebens 55 jar, also daßer amio 1494 mit tod verschiden, dem gott ein freliche auf-erstehung verleichen welle, amen!
Nuil so solten wir alle die schlössen stett, dörfer undHerrschaften, weliche dise Fngger voll dem rech aigenthnmblichgehabt, ordenlich nach ainander setzen. So kinnen wir kains,so sie gehabt, fänden, als was iren tlail erbguets in demdorf zu Graben anbelofen hat. Hiemit so wollen wir denFuggerischen stam von dcvl rech entlichen beschlossen haben undden andern thail des Fuggerischen geschlechts voll der gilgenauch ausfueren ruid mit gottes hilf nnfacheil.
Zlnfang der Herrn Hngger vsiv der gilgen.
Herr Jacob Fngger ward der ander eheliche söhn vor-gemelts Hansen Fnggers des erstell, so in die stat Augspurg ein-getreten, und ein leiblicher bruder oftgemelts Andreas Fuggers,
U So hieß bis in dieses Jahrhundert der obere Thcil der jetzigen Maxi-miliansstraßc vom Hcrlulesbrnnnen bis zu S. Moritz.
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