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Unterhaltungen für gläubige Seelen
Entstehung
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222
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22.2 III. A l) t l) e i l u n g.

Meine Thränen sollen Dich nicht stdhren,im Gennßc Deiner Seeligkcit,die Dir in des Himmels heil'gen SphärenGott im Kreise reiner Wesen beut!

Nur dies Herz an dem Du einst gelegenund Dein kurzes Leben Du begannstnur der zarten Liebe süßes Regen,das Du auS der Seele mir entwandst

Nur dies Herz fühlt noch die süßen Bande,die die Macht der Ewigkeit nicht stbhrtAch! es sehnt sich nach dem Wonne-Lande,wo's mit Dir vereint zu seyn begehrt.

O! so schau aus Deinen Wonn - Rcvircnblick auf mich ins Thränen Thal herab!Laß mich Deine süße Nähe spühren,die so oft mir Trost und Nuhe gab.

Reiche mir vom Nektar Deiner FreudenDeiner Wonnen Becher reiche mir,wenn ich in dem Drange mancher Leidenkeinen Trost für dies mein Herz verspühr.

Und wenn in der Eitelkeit Gewühlemeine Seele sich versenken will,wenn die Lust im Niedern Erden-Spiele,mir verrückt mein ewig hohes Ziel

So durchschaure heilig Deine Nähe'eine noch zu schwache Seele dann,d- wenn ich im Laufe stille stehe,mich zu meinem Ziel hinan!