I.
Mein höchster Wunsch»
! könnt' ich gnngsam Dein gedenken,der Dn stets zärtlich mein gedenkst,und mir im gläubigen Ersenkcn,
den Himmel schon auf Erden schenkst!Ach! mochten alle meine Triebe,
ans Dich! ans Dich! gerichtet seyn!O! senktest D» — Du Meer der Liebe,mich ganz und gar in Dich hinein!
O! käm' ich nimmer zum Besinnen
an das, was Welt und irdisch heißt!Wärst Du allein nur mein Beginnen,das Eine Ziel, für Herz und Geist!So schmekte ich — der ich bienieden
noch wall' im Stückwerk dieser Zeit,den süßen ungestortcii Frieden,im Vorgcnuß der Ewigkeit.
Izt aber sind der Trcnnnngs - Stunden,in meiner Schwachheit noch zu viel!AnS Irdische noch vest gebunden,
verliert mein Blick zu oft daS Ziel!Drum will ich einig darnach streben,
Herr gieb mir Deine Kraft dazu! —Daß meine Seele und mein Leben,, nur ganz in Dir! mein Leben! ruh'!
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