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Unterhaltungen für gläubige Seelen
Entstehung
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165
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d.h. Schrift/zumSeegens-Gen.fürsHerz. 16;

Mensch Gottes vollkommen, und zn allen gu-ten Werken geschickt werde. 2 Tim. Z, iz-17.2 Pet. 1, iy. Haben wir bis vom Geiste Gottes ge-lernet, so werden wir auS allem, was uns das WortGottes sagt, einen Sccgen für unser Herz zu ziehenwissen. Auch in der geheiligten Analogie, in Ansehungdes bildlichen Jnnhasts der Schrift, wird unS der GeistChristi, der die Glaubigen in alle Wahrheit leitet, undden Schlüssel zu den Heimlichkeiten der gottlichen Weis-heit hat, Seegensvolle Quellen für Geist und Herzervfnen; — Kurz, wir werden es überall erfahren,daß die heilige Schrift Worte der Kraft und des Lebens,zur Speise für hungrige Seelen enthalt, Joh. 6, 68.Cap. 17, Z. Daß es einem steißigen Forscher im Buchedes Herrn an Nichts fehlen wird, was zu seinem Heiledienet, daß man darinn auch nicht dieses oder jenesvermißt, sondern daß es ein vom Geiste GotteS zu-sammen gebrachtes Ganzes, zur Erkenntnisunsers Heils ist. Jcs. Zg, 16.

Z. 28.

In daS Kapitel vom rechten Gebrauch der heiligenSchrift gehört auch der mündliche oder schriftliche Vor-trag über die Sachen unsers Heils, in so fern solcherzur Erbauung und Belehrung anderer abzweckt.

Hier ist die Frage: welche Art des Vortrages diebeste 'und Fruchtbringendste sei für den wahren Sce-gens-Genuß der Herzen? Folgende Anmerkungen wo-gen die Antwort darauf geben.

§. 2Y.

Alle Wahrheiten, in Betreff der Sache unsers ewigenHeils, müssen ihren Grund und Beweis, mittelbaroder unmittelbar in der heiligen Schrift haben, sonstglaube und lehre ich nicht schriftmaßig; und kann, sv

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