üo III.Cap. Fortsetzuug, und über die ze.
den Du der Welt leistest, so wird er durch den Sinn derTreue und des Gehorsams gegen Gott gchciligct, Dirnicht zur Fessel werden, die deinen FUß ans dem Wegezum Leben verweilet, oder wohl gar hindert.
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Reichthum und Wollust dieses Lebens — die unersätt-liche Lust am Besitz und Genuß derselben, und die HeisseBegierde derselben theilhaftig zu werden, das sind nochgefahrlichere Dornen, die den in der Seele ausgestreutengöttlichen SaaMen im Aufgehen ersticke», daß er nichtzum Fruchtbringen gelangen kann. Der HerzenSkündi-ger hat es ganz kurz entschieden': „wo euer Schatz ist, istauch euer Herz! Matth. 6, 21. und unser Herz ist da,wohin unsre Liebe gehet, und die Liebe gicbt den Aus-schlag, wem wir anhangen und dienen, und wen wir be-gehren und suchen. Beide handeln aus dem Triebe derLiebe und Begierde des HerzenS, sowohl der, welcherspricht: Herr! wenn ich nur Dich habe, so frage ich nichtnach Himmel und Erde, Psalm 73,25. als derjenige,welcher spricht: Lasset uns wohl leben, wcils da ist, undunseres Leibes gebrauchen :c. Wcish. 2, 6. so himmel-weit auch die Gegenstands ihrer Liebe verschieden sind.Ilud doch bleibt eS bei dem wahren, entscheidenden Ur-thcil: Ihr könnet nicht zugleich Gott und dem Mam-mon dienen, Matth. 6, 24.
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Und nun endlich die vierte Beschreibung von Men-schen, au die der Gnadenruf ergehet, macht der Heiland,wenn er sie einem guten Lande vergleicht und sagt:diese hören das Wort, behalten es in einem feine»guten Herzen, und bringen Frucht in Geduld; —Von deren Sinn und Zustand — im folgenden Capitel.