^4 III. Cap. Fortsetzung, und über die
wird dcm Sünder nun zum Gnaden-Stuhle durch denGlanben in seinem Blut, Rom. z, 25. zur Gerechtig-keit, die allein vor Gott gilt, zur Erlösung und Heili-gung 1 Cor. 1, 2O. und als derjenige vörgcsicllet, durchden wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden.Ebr. 4, 16.
§. 6.
Und hier ist es nun, wo vom Menschen gefordertwird, daß er kommen, den Heiland im Glauben a n-nehmen und ergreifen muß; Der Heiland dringtsich keinem Menschen wider Willen ans; der Menschmuß wollen errettet werden; Er muß dem .Heilandedie Einwilligung seines Herzens und Wil-lens geben; Er muß ihm aufthun, und sich imGefühl seines Elendes und seiner eignen Hülflgsigkeit,begierig nach ihm ausstrecken, und ihn ergreifen.
5- f.
So verbinden sich denn die Verhandlungen zwischenGott und dcm Menschen, zu des letzter» Heile, unddasjenige, was dabcr Gott und der Mensch zu thnnhat, liegt in den angeführten Worten Christi: AllcS,waS mir mein Vater giebt, das kommt zu mir,und wer nun im Zuge deS Vaters zu mir kommt, denwerde ich nicht hinausstoßen, Joh. 6, 37 - 44. Gottalfo ruft, sucht und ergreift den Menschen zuerst;alsdann aber muß der Mensch in der Kraft Gottes,Gott wiederum in Jesu sn ch e n, und ergreifen; unddann beißt es: ich werde gesucht von denen, die zuvornicht nach mir fragten. Es. 6z, 1.10. und bin erfun-den von denen, die mich zuvor nicht gesucht haben,Rdm. io, 20.
§. 8.
Der allgemeine Ruf GottcS Zur Seeligkeit der Men-schen geschiehst demnach durch den heiligen Geist, —