Zustand des Menschen.
und meines Glaubens hinbringen wirst, Phil. 3, 14.denn das Ziel meiner Hvsmmg, und einigen Sehnsuchtdes Herzens, bist Du selbst, mein Jesu, der Du erhöhetbist von der Erden und verheißen hast, alle die Deinen,die Dir von deinem himmlischen Vater übergeben sind,dahin nachzuziehen! Joh. 12, 32.
§. 2 z.
Sind denn aber alle Meeschen von Natur in glei-chem Zustand des Verderbens, des Mangels amgöttlichen Licht und Leben? Gleich nnwerth vorGott? Gleich lieblos und feindseelig gegen ihnund seinen Sohn Jcsmn Christum gcsinnet? Ja, sprichtGott: sie sind alle abgewichen, und allesammt un-tüchtig; da ist keiner, der GneeS thue; auch nichteiner. Ps. 14,3. Sie sind alle Heuchler undBöse. Esaia y, 17. Narren und Thoren, Jcrem. lo, 8.an denen Gott Greuel hat, Tit. 1, 16. sind alle blindund verfinstert, Matth. 15, 14. alle sind Sünderundmangeln des Ruhms, der Herrlichkeit, die wir vor Gotthaben sollen. Rom. Z, 23. Da ist keiner, spricht derApostel Paulus, der vor Gott gerecht scy; der ver-stand! g sey; oer nach Gott frage, der den Weg desFriedens wüßte; keiner, der Furcht Gottes vor Au-gen habe. Rom. 3, io - 18.
S. 26.
Aber sollte denn ich, der ich nicht gemordet, gestoh-len, und keines der Laster mich schuldig gemacht, wo-mit sich andere beflecken, sollte ich gleiches Verderbens,gleicher Verwerflichkeit vor Gott mit ihnen seyn?
,, Habe ich auch alle dergleichen Sünden nicht ver-hübet; wäre meiu Leben auch frei, von allen solchen„schwarzen Ausbrüchen der Hölle; so danke ichs nur„deiner Gnade und Kraft, mein Herr und Heiland,„daß Du mich dafür bewahret hast! Mein Herz war