von Arabien. Z7
z, 18. Eoloss. i, i i. Und nun, djS belehrende Bei-spiel der Königin besteht darum:
„Sie hielt sich nicht lange bei den Gegcnsian-„den idrer gemachten Erfahrungen, in blosser„V e wunderung, oder kalter, nnfru chtb arer„Spcculation auf; eben so wenig blieb ste an der,,Person, durch die ihr diese Erfahrungen gewor-„ den, mit ihrem Blicke geheftet; sondern sie wandte„ihr Herz von der Gabe zum Geber hin.,. Dahersie nun mit Preist, Lob und Dank sich zu dem Gottewandte, der dem Salomo alle diese Gnade, Herrlichkeitund Weisheit gcschenkct hatte, und diese Motte sprach:Gelobet sei der Herr Dein Gott, der zu Dir Lust hat,daß er Dich auf den Stuhl Israels gesetzt; darum, daßder Herr Israel lieb hat ewiglich, und Dich gesetzt hatzum Könige, daß Du Gericht und Recht haltest!
„Die Gaben sollen uns zum Geber hinlei-ten.,, O wie vieler Untreue machen wir nnS hierschuldig! Was hast du, o Mensch! ruft uns Pauluszu, das du nicht empfangen hattest? i Cor. 4, 7-Gilt nun das von allem Guten, waS wir erhalten,genichen und besitzen, wie vielmehr von den Gnaden-Gaben, die wir als Kinder GottcS ans der Fülle Jesuempfangen! Wir dürfen sie wohl schmecken und sehenund uns derselben erfreuen; aber ihre Erkenntnis undGenuß soll uns zur Erkenntnis der Freundlich-keit/Liebe und Gnade des Herrn hinleitenPs. Zg, y. und durch diese, zur Liebe und Demuthgegen ihn, den Geber, anfdaß der Vater durchuns in seinem Sohne gepriesen, geehrt und,verherrlicht werde. Jvh. 14, iz.
Statt dessen aber, lieber Bruder! vergessen wir nurzu oft über der Gabe und bei der Freude über der-selben, deö GcbcrS; Nur zu oft verweilet unser Blick
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