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Unterhaltungen für gläubige Seelen
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26 III. Brief. Die Königin von Arabien.

Der Glaubige gehet seinen Pfad zwar mit halbverbundenen Augen; Indes, das volle Licht, dessenMangel hjenieden ihn hindert, seinen Weg bei HellerMittags - Sonne zu erkennen, wird ihm durch denSchein des in seinem Herzen aufgegangenen Mor-gensterns ersetzt, 2 Pctr. i, iy. 2 Cor. g., 6. Undist gleich dieses Licht des Glaubens minder helle,so leitet es doch sicher zum Ml der vollkommenenErkenntnis hin; überdies nimmt es im Fortgänge aufdem Wege deS Lebens immer zu, wie Salomo sorichtig sagt: Der Pfad des Gerechten glänzet, wie einLicht, das da fortgehet und leuchtet bis aufden vollen Tag. Prov. 4, 18.

Schlüßlich, um die Vorrechte des Herzens undGlaubens gegen die Vernunft zu bestätigen, und wienicht nur unzulänglich, sondern auch hinderlichdiese dem Herzen auf dem Wege zum Leben ist, solange sie sich nicht in die Ordnung und unter das Gesetzdes Glaubens begeben hat, so darf man nur davon dieklaren und göttlichen Aussprüche der heiligen Schriftlesen, z. B. 2 Cor. 4, 4. Eph. 4, 18. 1 Cor. 2, 14.2 Cor. 10, z. 1 Cor. 1, 21. 1 Cor. z, 19.

Vollkommner und lebendiger aber wird man vondem allen überzeugt, und über alles das Angemerkteberichtiget werden, wenn man zur Erfahrung derWorte desjenigen gelanget, der das Licht und Leben derMenschen ist, als er sagt: Seelig sind, die nichtsehen, und doch glauben. Joh. 20,29. iPet. r,8.