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Unterhaltungen für gläubige Seelen
Entstehung
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von Arabien.

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liegt, und was das Herz allein im Licht des Glau-bens erkennen kann, dem letztern zu unterwerfen, nurin Göttlichen Dingen dem Glauben Gehorsam zu leisten.

Um dieses Stolzes willen erklart das gött-liche Wort, die Vernunft als eine Feindin desGlaubens, und dis Urtheil wird von der Erfahrungaller wahren Gläubigen unterschrieben.

Hätte unsere Seele nicht das göttliche Licht ver-l o h reu; so konnten wir durch die Vernunft, Gott erken-nen, und in ihrem Lichte den Weg zur Seeligkeit gehen;Jetzt aber bleibt für uns nur der Weg des Glaubensübrig, welcher zur Wiedererlangung des gott-lichen Lichts leitet.

Unsere Seele verlbhr aber das göttlicheLichts als Unser Herz die Liebe zu Gott ver-kehr; daher beruhet Nunmehr die Wiederkehr zumLichte, aus der Wiederkehr des Herzens zur LiebeGottes, Und die Grade des Lichts bestimmen sichNach dem Grade der Liebe zu Gott, eine derVernunft eben so unbegreifliche als verhaßte Wahrheit!Diese Liebe nun Mit Vertrauen verbunden, ist daSWesen des lebendigen Glaubens, der darum durch dieLiebe gcwürkt, und würkend und thätig gcnennet wird:Galat. 5, 6.

Das Gcbieth der Erkenntnis für unsere Vernunftist nach dem Verluste des göttlichen Lichts, in dieGrenzen des Sinnlichen und Jrrdischen einge-schränkt; das Gebicth des Glanbens aber geht über-wärts ins Ueberirrdische und Göttliche, wie SalomoProv. i g, 2 g. anmerkt. PauluS setzt daher dem Glau-ben die Regel: Suchet, was droben ist, da Christusist sitzend zu der Rechten Gottes; trachtet nach dem, wasdroben, und nicht nach dem, was ans Erden ist. Eol. z,

Nicht allein in dieser Verschiedenheit der Wür-knngskrevse und Gesichtspmicte liegt der Grund, daß

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