von Arabien.
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lei Volkern und Zeugen mit seinem Blut erkaufte, unduns alle als verlohrne und verirrte Schäflein der HeerdeGottes, einen jeden ans dem nächsten und besten, wennauch uns unbegreiflichen Wege, aus dem Verderben zufuhren, und zu retten wußte.
Daß wir uns oft an das Sonderbare dergottlichen Wege frosten, ist Schwachheit, die sich aufdie Eingeschränktbeit unserer Erkenntnis gründet; Allge-meine Regeln gehören nur für die Erkenntnis einge-schränkter Geschöpfe; je tiefer es steht, desto allgemei-ner sind die Begriffe seiner Erkenntnis. Der Blick derAllwissenheit aber erkennet stets das Ganze mit allen sei-nen kleinsten Theilen, und in dem Moment, als sie dasAll, Millionen erschaffener Welten durchschauet, erblicktsie auch das geringste Würmchen, das im Staube sichfortwindet, und last es einen Gegenstand ihrer Vorsorgeseyn.
Die Führung Gottes richtet sich daher auch nach demindividuellen Standpunkt der Menschen, nach ihren In-nern und äußern verschiedenen Lagen, Bestimmungen,Fähigkeiten u. s. w. Kurz, Gott führt einen jeden aufdem für ihn nächsten und kürzsien und besten Wege zufeinem Heil, den aber freilich nur die Allwissenheit zuerkennen, unser Verstand hingegen nicht zu ergründenvermag.
Sonderbar scheint uns der Weg, auf dem Gott dieKönigin von Arabien leitete, um sie zur Erkenntnis ihresHeils zu bringen; Aber sind es die unzählbaren Beispielein der heiligen Schrift weniger? und wenn ein jederBegnadigter im Lichte der Gnade die Wege betrachtet >die ihn Gott von Jugend an, gcführct hat, um ihn znsich zu ziehen, findet er da nicht lauter Wunder derBarmherzigkeit, durch die er, scys auch durch uns soscheinende Umwege, dennoch zum Ziele des Heils seinerSeele absichtlich hingeleitet wurde? Nur die cher
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