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11 (1803)
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nsr Schwester mit dem Tode, wenn erdiese Schande durch eine eheliche Verbin-dung nicht wieder auslöschen würde, Znder Bestürzung machte sich Gebhard feyerlichverbindlich, seiner geistlichen Würde zu cut-sagen, und die Agnes sich antrauen zulassen. Doch eben hatte ein Markgraf vonBrandenburg, der den Administrator desErzstiftcs Magdeburg vorstellte, sich vor«mahlt, und die Verwaltung seines ErzstifteSdennoch beybehaltcn. Wenn nun Gebharddiesem Beyspiele folgte, wenn er Erzbischvfvon Cöln blieb, und seine schöne Agnesdennoch hcyrathcte, wenn er das Erzstiftnur auf seine Lebenszeit behalten wolltewer konnte da mit Recht etwas dagegeneinzuwenden haben? In der HauptstadtCöln hatte schon ein großer Thcil der Ein-wohner sich so bestimmt für den reformierenGlauben erklärt, daß er auf die frcye Aus-übung desselben drang. In den übrigenStädten, und unter den Edelleutcn des Erz-stiftcs, gab es auch schon viele Protestanten.Allein das Domcapitcl zu Cöln fühlte sichso wenig geneigt, sein Oberhaupt protestan-tisch werden zu lassen, daß Gebhard von

der