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11 (1803)
Entstehung
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genannte Concsrdienbuch, welches (am 25.Zun.) gerade 50 Jahre nach der Nebergabcder angSburgschen Consession, fcyerlich be-kannt gemacht winde. An eben diesemTage erhielt jeder von den Teilnehmernvon dem Kurfürsten August ein schön einge-bundenes Exemplar, welches die Fürstenvon ihren Geistlichen von neuem unterschrei-ben ließen, welches auch jeder Geistliche undSchulmeister, ehe er sein Amt antrat, unter-schreiben mußte. Dieses Coneordienbuch,welches dem Kurfürsten August ,00000, unddem Herzog Julius von Brannschwsig40000 Thalcr kostete, brachte nun die Wir-kung, die mau sich von ihm versprochenhatte, so w^nig hervor, daß es vielmehrden Unterschied zwischen Lutheranern undNeformirteu nur' noch merklicher machte.Seit der Concordicnformel stritt man sichnoch weit lebhafter und erbitterter, als vor-her, weil mau einen rechtlichen Grund dazuzu haben glaubte. Die Anhänger Calvinsund Zwingli's, welche von den LutheranernSatramentircr gcncnnt wurden, die sich aberselbst den Nahmen der Neformirtcn beileg-ten, machten das Concordienbuch zum Ge-gen-