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genstande ihres Spottes. Die Kurfürsienvan Sachsen, Brandenburg und Pfalz sahensich dadurch bewogen, sie (15L4) in einerbesonder» Schrift vcrthcidigen zu lassen, dieaber zu nichts diente, als ein neues Ge-zanke zu veranlassen. Doch selbst in Sach-sen, selbst noch unter der Regierung desKurfürsien August, stand das Concordicnbuchin geringer Achtung. Noch tiefer aber sankdas Ansehn desselben unter seinem gumüthi-gcn, aber schwachen Nachfolger, Christian I.Der D. Nicolaus Crcll, Christians gewe-sener Lehrer, dem sein bequemer Zögling dieRegierung fast ganz überlief;, besetzte allmah-lig die vornehmsten Aemter am Hofe undim Staate mit Calvinisten. Er erlaubtesich, um dem calvinischcn Glauben in Kur-sachscn immer mehr den Weg zu bahnen,sowohl Uebcrrcdung, als Gewalt. Doch alsChristian I frühzeitig (1591) starb , ließder Vormund seines unmündigen Sohnes,der Herzog Friedrich Wilhelm von Weimar,den Canzler Crell sogleich auf den Konigsteiubringen, ließ er ihn, als er zehn Jahrehernach (1601) die vormundschaftliche Re-gierung niederlegte, vorher enthaupten.
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