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11 (1803)
Entstehung
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231
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das angsburgische Glanbensbekenntniß dasvornehmste symbolische Buch der Lutheranerausmachte, so schien das wirksamste Mittel,die'Streitigkeiten unter den Protestantenzu schlichten, eine neue, feyerliche Unter»zeiclmung desselben. Man veranstaltete indieser Absicht den Convent zu Naumburg(1561). Hier wollten aber diejenigen,die Calvins Grundsätze angenommen hatten,nicht unterschreiben, und der Convent dientealso blos dazu, um den Unterschied zwischenden Calvinistcn und den Lutheranern nochauffallender zu machen.

In keinem deutschon Lande aber zaMensich die Theologen mit größrer Erbitterung,als in Sachsen, dem Vatcrlande der Refor»mation. Der Herzog Johann Friedrich derMittlere, hatte diese Handel in politischerAbsicht zu benutzen gesucht. Er hatte seinemVetter, dem Kurfürsten August von Sach»scn, dem Vollzieher der gegen ihn erklärtenNcichsacht, die Absicht, die evangelischeReligion auszurotten, Schuld gegeben. Derpolitische Haß verbarg sich nun auch hier,so wie schon oft, unter der Maske des Re^

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