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ligionssifers. Die meißniscbeit und thürin-gischen Theologen zankten sich schon wegender verschiedenen politischen Interesse ihrerLandesherren. Seitdem Johann Friedrichsich im Verhafte befand, fehlte es de» thü-ringischen Theologen an einer kraftvollenUnterstützung. Sein Bruder, der HerzogJohann Wilhelm,'und der Kurfürst August,wurden vielmehr mit einander einig, dasEndo der Zänkereien ihrer Theologen durchernsthafte Anstalten zu befördern. Einigevon ihren Rathen, die deswegen (1568Jan.) zu Weimar eine Zusammenkunft hiel-ten, sehten gemeinschaftlich fest, daß jederThcil 6 Theologen, nebst z weltlichen Ra-then und 1 Notarius, zu einem Conventeabschicken möchte. Zum Orte dieses Convcn-tes wurde die Stadt Altcnburg bestimmt.Der Herzog Johann Wilhelm wohnte dem-selben (im Ott.) in eigner Person bcy.Er ermahnte die versammelten Theologen,bey ihrer Unterredung hauptsachtlich auf dieEhre Gottes und der Wahrheit Rücksicht zunehmen, und von allem Ausbruche der Lei-denschaft sich entfernt zu halten. Dieß warjedoch den eifrigen Theologen unmöglich.
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