ingen Staatsbeamten zu entfernen, nnd sichzum Palatinus wählen zu lassen. DochWerböcz dachte weniger patriotisch, als eigen-nützig. Es war ihm hauptsächlich darumzu thun, sich an die Stelle des Johannvon Zapolya zu schwingen. Einige glücklicheUnternehmungen gegen die Türken bewirktenaber, daß die zapolysche Parthey alle An-ordnungen der pestrhcr Reichsversammlungwieder umstoßen konure.
Die Gefahr wegen eines ernstlichenTürkenkrieges wurde aber jetzt dringender.Soliman drohcte (schon 1524 Febr.) daßer auf der Unterwerfung Ungerns bestehenwürde. Er ließ jedoch noch zwey Jahrehingehen, ohne seine Drohungen in Erfül-lungen zu bringen. Man hatte zu Gegcn-austalten Zeit genug. Aber diese wurdendemuugcachret vernachlässigt. Die böhmi-schen Hülfsrruppen ließ man aus Besorgniß,Ludwig möchte .sich derselben zur größcrnAusdehnuug seiner Gewalt bedienen, nichtüber die Gränze gehen. Die Ungern selbstzogen sich in zwey Heere zusammen. Daseine, die eigentliche königliche Armes, war,
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