Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
120
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I2O

May des folgenden Jahres zum äussertenTermin seiner Rückkehr. Als er nicht er-schien > wurde vier Tage hernach (am i6tcn)jedoch Hey weitem nicht einstimmig, derThron für erledigt erklärt.

Die polnischen Herren waren wegen derWahl eines neuen Königes abcrmahls souneinig, daß dieser erst nach 7 Monathenernennt wurde. Und dennoch dauerten auchjetzt noch zwcy Parcheycn fort. Der Adelerklärte sich (am icrten Deccmbcr) für densicbcnbürgenschen Fürsten Stephan Vatory;aber der Senat stimmte für den KaiserMaximilian II. Stephan sollte die beynahe60 Znhrc alte Prinzessin Anna, Sieg-munds I Tochter, hcyrathcn. Maximilian IIbestimmte sie seinem Sohne Ernst zur Braut.Aber die östreichische Pärchen wurde immerkleiner. Der gegenwärtige Stephan wirkteihr durch UebcrredungSkünste, durch Gewaltder Waffen, zu mächtig entgegen. Amlängsten widerstand die Stadt Danzig, vondänischer Hülfe unterstützt. Indessen wurdeStephan (1576 am 1. May) wirklich zumKönige gekrönt.

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