Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
119
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Gchmauscreyen raubten ihn, alle Zeit, sichden Rcgicrungsgcschäftcn zu widmen; auchmachte er sich durch ungerechte Aussprücheverhaßt. Dem Ausbruche der allgemeinenUnzufriedenheit kam die Nachricht vonKarls IX Tode zuvor. *) Heinrich äussertesogleich das Verlangen, nach Frankreich zureisen. Der Senat war der Mcnnung,daß zu seiner Entfernung die Einwilligungder Rcichsversammlung nothwendig sei).Heinrich reifere daher (1574 Iun.) nach?dem er nicht länger als 5 Mynathe in Po-len gewesen war, in der Nacht, heimlichab. Seine gai^e Begleitung bestand aus7 Personen. Sein türkisches Pferd flogmit ihm so geschwinde nach Schlesien, daßder ihm nachgeschickte Kronkämmcrcr ihn erstjenseits der Gränze einholen konnte. Aberer kehrte nicht wieder um. Zu seinemSchlafgcmache hinterließ er Schreiben anden Senat und an die Senatoren, woriner ihnen die Ursachen seiner schnellen Abreiseerklärte. Nach einem vergeblichen Brief-wechsel bestimmte man endlich den inten

May

*)Theil X. S. ZZ4.