Höfe' sehr mächtig. Die Partheycu wolltenihre Throncandidatcu auf gewaltsame Weiseemporheben. Kriegerische Auftritte kamendaher bey der Wahlversammlung nicht seltenvor. Desto seltener fand ruhige Vereint«gung, und lange Zufriedenheit mit dergeschehenen Wahl/ Statt. Hatte ein Piast(-ein gebohrner polnischer Edelmann) dasGlück, die Krone zu erlangen, so wurde ervon den übrigen beneidet oder verachtet.Wurde ein Ausländer König, so war erNicht geliebt, so traute man ihm nicht.Durch Mißtrauen nnd Unzufriedenheit, dieauf allen Seiten herrschte, wurde allesGute verhindert, wurden sonderbare Thron«Veränderungen veranlast. Justiz, Polizei),Militär/Finanzen, Gewerbe; alles befandsich in einer sehr traurigen Lage. Derunbändige FrephcitSgeist des Adels vcrei«rclte, dem Gehorsame und der Ordnung,und folglich auch dem Throne trotzend, all»guten Anordnungen.
Wie schwer unter den großen Adelshau«fcn Einigkeit zu bringen war, das zeigtesich gleich bey der ersten Königswahi. Erst
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