Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
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mehr nach der griechischen, als nach der ka-tholischen Kirche, sich hinneigte. SeineHauptidee gieng auf eine Vereinigung derKatholiken und Lutheraner. Hierzu wollteer durch die Einführung feycrlichcr Kirchen-gebräuche den Weg bahnen. Der neue Erz-bischof Laurentius Pctri Gothus, der sichauf fremden Universitäten gebildet hatte,wurde (1575 Jul.) mit katholischer Trachtund Cercmonie eingeweiht. Die Geistlich-keit erhielt die Ermahnung, sich in ihrenPredigten mehr »ach den alten Kirchenvätern,als nach den protestantischen Lehrern derDeutschen, zu bilden. Es wurde ein neuesMeßbuch , eine neue Liturgie verfertigt.Es schlichen sich heimlich Jesuiten ein. Jo-hann ließ sogar (1576) eine Gesandtschaftan den Pabfl abgehen. De la Gardie, dieHauptperson derselben, der zum Scheinauch nach Wien und Neapel gieng, sollteden Pabst als das überhaupt der schwedi-schen Kirche anerkennen. Johann machteaber dabey die Bedingungen, daß 1) derAdel die Kirchen- und Klostcrgüther behalten,2) auch Personen weltlichen Standes denKelch im Abendmahle genießen, z) der Got-tesdienst