Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
83
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tesdierist in schwedischer Sprache gehalten,und 4) die Bischöfe und Priester, die schonverheprathct wären, sich nicht von ihrenGattinnen scheiden sollten. Diese Bcdin-gungen schiene» aber dem päbstlichen Hofsein Beweis, daß Johann weniger das katho-lische, als das griechische Kirchensyflem einzufüh-ren gedächte. Er hielt es daher für nüthig,in der Stille einen schlauen Gesandten nachSchweden zu schicken, um Johanns Gesin-nungen noch katholischer zu stimmen. DieserGesandte war der italienische Jesuit AntonPosscvin, Sccretär des Jesuiten - Ordens,der sich schon gegen die Waldcnser und Hu-guenottcn sehr thatig bewiesen hatte. Die-ser kam jedoch (1578) nicht als pabstlichcrBevollmächtigter, sondern als Gesandter derMarie von Oestreich , nach Stockholm.Seine von der Königin Katharina und vonJohanns Secretär Henrikson unterstütztenVorstellungen bewirkten, daß die neue Liturgiemit Strenge eingeführt wurde, daß man LuthersKatechismus und andre Schriften nicht mehr le-sen sollte, das Johann die Messe ganz katholischzu halten gestattete. Der schlaue Possevinmußte Johanns Zweifel und DedenkiichkeitenF 2 so