Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
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er st schön gegründet hatte, wieder er-schulterten.

Erich XIV, Gustavs crstgcbohrncr Sohn,nicht ohne Fähigkeiten und Kenntnisse, abervon einer seltsamen, zuletzt fast wahnsinnigenLaune beherrscht, die man einem in derJugend empfangncn Stoße an der Hirn-schale zuschreibt, hatte sich durch seine Ver-schwendung, und durch seine Ausschweifungen,die Liebe des Vaters so sehr entzogen, daßer ihn seinen jüngern Söhnen manchmahlnachsetzte. Er glaubte sich dadurch zu einemwiderspenstigen und eigenmächtigen Beneh-men berechtigt. Auch war er über die vonseinem Vater gemachte Landcrtheilnng sehrunzufrieden, weil seine jüngern Brüder,seiner Meynnng nach, zu große Anthcilebekommen hatten. Er ließ sich in dieserAbsicht mit ihnen in Unterhandlungen ein,die in einer (im April 1561) zu Arbogagehaltenen Ncichsversammlung in einen Schlußverwandelt wurden. Diesem zufolge solltendie jüngern Brüder gleichsam unter derHerrftbaft des ältcrn stehen; sie sollten dieVerordnungen des Königes befolgen, und

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