Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
59
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wählte. Aber Katharine hatte, so wieMargrethe, schon einen Bräutigam, den siegegen den bejahrten königlichen Liebhaberhöchst ungern vertauschte. Ihr Bräutigamwurde hernach ihr Schwager. Sie wareine Schwestertochter von dem Bräutigamder Königin Margrethe. Die Geistlichkeithielt daher ihre Verbindung mit dem Königefür unerlaubt. Aber Normanus Vorstellun-gen, und Gustavs Standhaftigkeit, besiegtenendlich alle Bcdenklichkeiten der Bischöfe.

Gustav hatte, als er sich seinem Todenäherte, vier Sühne; einen von der ersten,und drey von der zwcyten Gemahlin. Fürdie letzter» besaß er so viel väterliche Zärt-lichkeit, daß er ihnen ansehnliche Thcileder schwedischen Monarchie bestimmte; Jo-hann sollte Finnland mit dem Titel einesGroßfürsicnthums, Magnus Ostgothlaud,und Karl Südcrmannland, inglcichcn Nerikcund Wärmeland, bekommen. So hinterließder vortrefliche Gustav ( 1560 am 29.Sept.) den Saamcn zu traurigen Familien-Händeln, welche die Ruhe des Staates, die

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