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sich damahls in Deutschland aufhielt, ver-lobt; aber die Liebe mußte dem Glänze derKönigskrone nachstehen. Gustav war indem Besicht seiner Margrcthe, die eben soviel Tugend und Verstand als Schönheitbesäst, einer der glücklichsten Ehemänner.Ilm so unglücklicher fühlte sich SivanteSture, dem sie entrissen worden war. Ebenwagte er es, ihr seine Klagen über seintrauriges Schicksal, auf den Kniccn liegend,vorzutragen, als ihn Gustav in dieser zärt-lichen Lage ü.wrraschtc. Aus der großenGefahr, in die er dadurch gcricth, wußteihn aber die weibliche List der Margrcthesehr gut hcrauszurcisscn. „Er halt", sagtesie zu ihrem Gcmahlc, „ um meine Schwe-ster an". Er soll sie haben, versetzte Gu-stav, und Sture sah sich, che er es ver-muthctc, vcrhevrathet. Margrethc war dieMutter von Johann (15Z7) Magnus(1542) und Karl (1550). Als aber auchsie dem Gustav durch den Tod geraubtwurde, fand der schon 62 Jahre alte Königdie achtzehnjährige schöne Tochter des Ncichs-raths Steenbok, Katharine, so liebenswür-dig, daß er sie zu seiner dritten Gemahlin
wähl-