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(i5Zv) in Fricsland ein kleines Heer von7ZOO Mann, und landete in Norwegen, wodie Bischöfe ihm vorzüglich ergeben waren.Aber bald sah er sich zu Apslo sowohl zuWasser, als zu Lande, so eingeschlossen,daß ihm weiter nichts übrig blieb, als sichmit den Waffen in der Hand einen Weg zuöffnen, oder nm Gnade zu bitten. Nacheinigen Unterhandlungen begab er sich selbstnach Kopenhagen. Er schrieb an seinenOnkel Friedrich einem eben so niederträchtigdemüthigen, als unsinnigen Brief. Dieserbrach, durch mancherlei) Vorstellungen be-wogen, das ihm gegebene Versprechen dessichern Geleites. Er brachte ihn nun nichtcinmahl in eine anstandige Verwahrung; cvließ ihn vielmehr auf der schlcswigschcnInsel Alscn in einen untcrirrdischcn Kerkerschmachten. Hier gönnte er ihm nur dasLicht eines einzigen Fensters; die Thürewurde sogleich zugemauert, und der unglück-liche Christian erhielt die wenigen Bedürf-nisse, die sein elendes Leben fristeten, durcheine kleine in der Thür gemachte Ocfnung.Sein einziger Zeitvertreib an diesen trauri-gem Orte blieb das Bilderschnitzcn.
Chri-