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Christian II überlebte denjenigen, derihn für seine grausamen Hinrichtungen soschrecklich hatte büßen lassen. Friedrich Itröstete sich bcy seinen Tode (15z? imApril) mir dem Versprechen, das ihm dieReichsständc wegen der Thronfolge eines vonseinen Söhnen gegeben hatten. Aber siewaren in Ansehung der Wahl uneinig. Dienicht protestantischen Bischöfe wollten denältesten Christian, als einen eifrigen Ver-ehrer des Lutherthums, nicht den Thronbesteigen lasse!?. Der Adel wünschte dieneue Besetzung desselben zur Ausdehnungseiner Rechte zu benutzen. Die Reichsra-the waren uneinig. Es herrschte eine allge-meine Verwirrung. Diese glaubte die da-mahls zu Lübeck gebiethende Parthcy, welchedie Bürgermeister Wollemvcbcr und Meyerleiteten, zu einen großen Plane über denganzen Norden benutzen zu können. MitLübeck schlössen Kopenhagen, Malmoe, undandre dänische Städte, einen Bund. ZumVorwandc des Angriffes machte man Chri-stians II Befreyung. Der Oberfeldherr, derGraf Christian von Oldenburg, der aufeiner lübcckschcn Flotte nach Seeland gekom-men