Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
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Das gemeine Volk fühlte sich, so wie inDeutschland, für eine Religion, die es vondem drückenden Joche der Mönche und an-drer Geistlichen bcfrente, die ihm den Got-tesdienst begreiflicher und verständlichermachte, sehr bald geneigt. Friedrichs Hof-kapellan, Hans Taufen, mar einer der eif-rigsten Verehrer Luthers, dessen Unterrichter zu Wittenberg genossen hatte. SeinRath war es vorzüglich, welcher Friedrichenbestimmte, sich (1526) öffentlich für LuthersGrundsätze zu erklären, und sie von demDr. Bugcnhagcn, einem deutschen Theo-logen, unterstützt, einzuführen. Manschränkte (1527) die Gewalt der Bischöfeein, und sprach ihre Güther dem Königezu. Man hob die Klöster auf. Aber dasmeiste von dem, was sie besessen hatten,wurde den Schulen und Hospitälern zuge-wendet.

Die Bischöfe, die der Verlust ihrerschönen Güther innigst kränkte, suchten ausNachsucht den abgesetzten Christian II wiederauf den Thron zu bringen. Christian, denKarl V mit Geld unterstützte, sammelte

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