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voll Argwohn, Eigensinn, Ungestüm, hatte
sie ihrem königlichen Liebhaber ein schriftli-ches Heprathsvcrsprechen abgepreßt, das aber-Sully vor Heinrichs Augen zu zerreißenwagte. Auf die Vorstellungen dieses, so wieseiner übrigen Minister, inglcichcn des Par-laments, entschloß sich Heinrich endlich.(1-600), sich abermahls zu vermählen. SeineWahl fiel auf die Prinzessin Marie vonMedici. Da aber auch diese Verbindungseiner Neigung nicht schmeichelte, so dauertedieses eheliche Glück auch nicht lange. DieFrau von Entragnes, die nunmehrige Mar-iuse von Verneuil, die alle Reitze befaß,die der Königin fehlten, machte ihm, durchihr ungestümes Benehmen, und durch dastraurige Verhältnis; zu feiner Gemahlin, inwelches sie ihn versetzte, manche unange-nehme Empfindung, die aber ein Blick, einWorf von ihr bald wieder niederschlug.Die Verneuil, von der sich der große Hein-rich so beherrschen ließ, erlaubte sich gegenseine Gemahlin Spottredcn; sie wollte ihmseine schriftliche Eheversprechung nicht wiederherausgeben; sie ließ sich (1605), nebstihrem Vater und Bruder, mit Spanien in
heim-