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Milchen, und der andre beschafftigte sich mitseinem Kniebandc. Der Köllig bog sich ebenauf die Seite, um dem Herzoge von Epcr-non, der neben ihm saß, etwas zu sagen.Indem brachte ein Mensch, auf ein Radder Kutsche tretend, ihm zwey Stiche in dieBrust bcy, von welchen der zweutc sogleichso tödlich war, daß Heinrich weiter nichtsmehr, als: „ach Gott, ick) bin verwundet!"sagen konnte. Der Mörder, Franz Navail-.lac von Angouleme, ein ehemahliger Lauen'-bruder in einem Kloster, der dem Wagenimmer nachgegangen war, gestand seinenVorsatz, den König zu ermorden , weil evdie Huguenotten nicht hatte ausrotten, son-dern viclniehr den Pabst und die katholischenFürsten bekriegen wollen; er gestand, daßer in seinem Vorsatze durch Predigten be-stärkt worden wäre. Wahrscheinlich wardieser Mord eine Verabredung des Herzogsvon Epernon, des geheimen Feindes Hein-richs IV, mit den spanischen Ministem undden Jesuiten. Viele Einwohner von Parisgrämten sich über Heinrichs Schicksal biszum Tode. Die Königin hingegen, die ebennicht sehr erschrocken war, richtete ihre
ganze