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10 (1802)
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Heinrich IV mevnte es aber nicht alleinmit seinem eignen Reiche, sondern mit ganzEuropa, gut. Er wünschte unscrin Erdthcilseine Verfassung zu geben, durch die alle Ver-anlassung zu politischen Zankereyen, und z»mKriege, entfernt werden sollte. Er glaubtediese Absicht durch die Beförderung einerchristlichen Republik zu erreichen. Europasollte in 15 an Umfang und Macht einanderziemlich gleiche Staaten getheilt werden. Diesesollten einen gemeinschaftlichen Stantenratheunterworfen seyn, und eine.gemeinschaftlicheLand- und Seemacht unterhalten. Da dertürkische Staat in eine christliche Republiknicht pasite, so war seine Entfernung eineder ersten Unternehmungen derselben. Aberauch das Haus Scstreich war für dieselbe zumachtig. Um es nun in das gehörige Ver-hältnis? zu bringen, hatte Heinrich sich nichtnur mit verschiedenen deutschen Fürsten, son-dern auch mit dem Erbfiatthalter, mit Sa-voncn, der Schwcitz, und Venedig verbun-den, wollte er im nächsten Frühjahre mit40000 Mann nach Deutschland ziehen.Seine Gemahlin Marie ullte indessen, voneinem Staatsrache unterstützt, die Regierung

führen.