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pfe untersagte nun Heinrich IV bcy der To-desstrafe, und bcy der Einziehung der Güther;aber diese Sitte war dem Charakter des fran-zösischen Adels zu tief eingeprägt, als das; diesescharfe Verordnung hatte zur Beobachtung ge-langen können. Indessen gab doch Heinrich IVmehrere Bcwci e seiner strengen Gcrcchtig-kcitsliebe; einen der merkwürdigsten aber gab ergegen den Marschall von Biron. Dieser, der,gleich seinem Vater, dem Könige große Dienstegeleistet hatte, liest sich, weil er sich zu wenigbelohnt und geächtet glaubte, mit Savoycnund Spanien in ein für Heinrich gefährlichesEinverständnis; ein. Zwar gestand er es ein;auch erhielt er Verzeihung, und einen wichti-gen Gesandtschaftspostcn. Aber er machte(1602) dennoch von neuen den Plan, mitSpaniens Hülfe, sich zum Herrn von Vour-gogne emporzuschwingen. Dieser Plan, wurdedurch einen von seinen Vertrauten vcrrathcn.Als er ihn eingestehen sollte, bewiest er stehtrotzig auf seine Unschuld, wollte er durchausnicht um Gnade bitten. Heinrich überliestihn daher der Schärfe der Gesetze, und erwurde enthauptet.
Hein-