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10 (1802)
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keit gar nicht mehr zu fürchten. GrößereVorthcilc konnte er von der Verschleuderungdes Kirchengnthcs nach rcformirlcn Grund-sätzen nicht erwarten. Warum sollte er sichnun nicht eifrig beweisen, die Calvinisten,welche die Geistlichen für Ketzer erklärten,unterdrücken zu helfen? Aber Franz I ver-folgte sie mit zu unbarmherziger, und nichtgleichförmiger Strenge. Diese bewies er(154?) besonders gegen die den Calvinistenin manchen Grundsätzen ähnlichen Waldcnfer.Doch seine Verfolgungen bewirkten, daß dieschwärmerische Begeisterung der Calvinisten,die den Tod ihrer Hingerichteten Brüder inihren nächtlichen Zusammenkünften fcycrtcn,sc in dem Entschlüsse, für die Wahrheit zusterben, immer mehr befestigte. Ein kum-mervolles Leben zu endigen, erforderte jaohnedieß keine große Ucberwindung! DieCalvinisten machten sich daher eine Ehre dar-aus, ihre voit dem katholischen Glauben ver-schiedenen Grundsätze öffentlich einzugestehen.So wurde die Zahl der Hugucnottcn immergrößer! Heinrich II war ein eben so stren-ger Verfolger der Hugucnotten. Diese wur-den zu Paris, Lyon, Angers, Vlois, Bor-deaux,