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daher, wahrscheinlich zuerst iu der Gegendvon Tours, mit einem unter dem gemeinenVolke bekannten Königsspenstc Hugo, oderHuguet. So entstand der Nähme der Hu-guenottcn. Franz I, unter welchem der cal-vinische Glaube in Frankreich sich einschlich,konnte für denselben schon deswegen kein In-teresse haben, weil er nicht erst durch ihn inein glückliches Verhältnis, gegen seine Geist-lichkeit verseht werden durfte. Dieses ver-dankte er schon dem (i 515) mit dem Pabstc Leo Xdurch seinen schlauen Kanzler Anton du Prat,geschlossenen Concordatc, bcp welchen! er sich,auch, alles Widerspruches des Parlaments,und der Universität zu Paris ungeachtet, behaup-tete. Dieses Concordat sicherte ihm den entschei-dendsten Einfluß auf die Wahlen der Präla-ten zu, und selbst die kleinen Ausnahmen,die man in Ansehung einiger Kirchen undKlöster gemacht hatte, wurden bald (15Z2)aufgehoben; selbst Bretagne nnd Provence,die im Concordate nicht begriffen waren, vcr-lohren ihre alte Wahlfreyheit. So wurdeder geistliche, der erste Stand des Reiches,ganz abhängig von dem Monarchen, unddieser brauchte sich vor seiner hohen Geistlich-keit