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erzwingen, übertrug der Kaiser dem Kur-fürsten Moritz, und also gerade demjenigen,in welchem sein Verfahren gegen die Prote-stanten die unwilligsten Empfindungen hervor-brachte. Schon hatte er den Entschlußgefaßt, die Religionsfrcyhcit seiner Glau-bensgenossen zu retten; schon hatte er indieser Absicht mit dem Könige Heinrich IIvon Frankreich, mit welchem Karl V ohnc-dicß in Krieg verwickelt war, inglcichcnmit dem jungen Landgrafen Wilhelm vonHessen, seinem Schwager, dem HerzogAlbrecht von Meklcnburg, dem MarkgrafenAlbrecht von Brandenburg, und einigenandern Fürsten, eine Verbindung geschlossen.Eben deswegen war ihm auch der Auftragdes Kaisers, der ihm zur Aufstellung einesansehnlichen Heeres einen sehr schicklichenVorwand gab, sehr willkommen. Ebendeswegen hielt er aber auch die Mittel, dieUcbcrgabe der Stadt Magdeburg zu erzwin-gen, so lange zurück, bis seine Anstaltenund Zurüstungcn vollendet waren. Magde-burg erhielt (1551 im Scpl.), nachdem eZzehn Monathe hindurch eingeschlossen und
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