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belagert worden war, eine sehr leidlicheEapitulation.
Der Zeitpunkt, Karls V Uebermachteinzuschränken, näherte sich um so mehr,je eifriger derselbe daran arbeitete, seinemSohne Philipp die deutsche Thronfolge zuversichern, die er, da sein Oheim Ferdinandschon römischer König war, freplich nichteher, als nach dem Tode desselben, geltendmachen sollte. Indessen war doch der Ge-danke , daß der Besicher der spanischenMonarchie Oberhaupt des deutschen Reicheswerden sollte, für den Kurfürsten Moritz,und dessen Bundesgenossen, so unerträglich,dafi sie den Entschluß faßten, die Ausfüh-rung ihres Planes nicht länger aufzuschieben.Sie befestigten daher (1551 im Oct.) dieVerbindung mit dem Könige von Frankreich,dem sie das Recht zugestanden, die vonuralten Zeiten her zum deutschen Reichegehörenden Bezirke von Cambray, Metz,Toul, Verdun u. a. m., in Besitz zu neh-men; gegen den sie sich sogar verbindlichmachten, daß sie seiner Bewerbung um dieKaiscrwürde nicht entgegenarbeiten wollten.
Hein-