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die Hoffnung, die Frevheit zu erhalten,nicht wankend machen; der Landgraf bewiessich hingegen nachgiebiger, und der Kurfürstvon Brandenburg, nebst den meisten Reichs-standen, bedachten sich nicht lange, dieBefolgung des Interims anzugeloben.Einen desto standhaftcrn Widerspruch äusser-ten die Reichsstädte; aber der Kaiser hieltsich- berechtigt, ihnen das Interim durchgewaltsame Mittel aufzudringen. DiesesVerfahren erregte eine laute Unzufriedenheit,die sich nicht nur in Schriften, sondernauch in Volksliedern, Schandgemahlden,satnrischcn Kupferstichen, Holzschnitten undMünzen, äusserte. Ueberall stemmten sichdie Untcrthancn der Befolgung des Interimsentgegen. Aber auch die Katholiken warenmit demselben unzufrieden, weil man, nachihrer Meynuna^ den Protestanten zu vieleingeräumt, wnl man ihnen die Kirchen-güthcr gelassen hatte.
Unter den deutschen Städten, die sichdem Interim mit unerschütterlicher Stand-hafrigkeit widersetzten, zeichnete sich Magde-burg vorzüglich aus. Seinen Gehorsam zu
er-