Druckschrift 
10 (1802)
Entstehung
Seite
52
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Bemerkungen für das Leven, und dieBedürfnisse der Zuhörer, nützlich werdensollte. Er selbst gab, in Ansehung solcherVortrüge, ein vortrcfstiches Muster ab.Oft benutzte er dieselben, um mit crschüt-terndcr Heftigkeit, mit der wärmsten Theil-nähme, die Mißbrauche und Jrrthümerseiner Zeitgenossen zu rügen, und seineFrepmüthigkeit wurde von einer Zeit zurandern immer größer. Daher konnte auchder Varfüßermünch Samson für seine Ablaß-zettel keine 'Abnehmer finden. Zwingli setztees auch durch, daß der Rath zu Zürichden übrigen Stadtgcistlichen nach seiner Artzu predigen befahl. Da nun, nachZwinglis Grundsätzen, die Bibel der einzigeMaßstab für alle Rcligionsuntcrsuchungcnscyn sollte, so ficng man natürlich an, . dieLehre von den Fasten, die körperliche Ge-genwart Christi bcy dem Abendmahl?, undandere dergleichen Lehrsätze der päbstlichenKirche, in Zweifel zu ziehen. Auf dieseZweifel bemühcte sich Zwingli die aufgeklär-testen Männer seiner Zeit aufmerksam zumachen. Als daher die Schriften Karlstadts,der in Ansehung der Lehre vom Abendmahle

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